Husten, Schnupfen, Heiserkeit – grippale Infekte haben wieder Hochsaison. Die meisten Menschen wissen heute, wie die Übertragung funktioniert und wie man sich vor Ansteckung schützen kann. Aber wissen Sie eigentlich, dass sich Ihre Haustiere bei Ihnen infizieren können? Es muss also kein Zufall sein, wenn nach Frauchen und Herrchen auch Bello oder Minka beginnen zu schniefen.

Junges Mädchen küsst kleinen weißen Hund
Küssen verboten gilt, wenn einer von beiden unter einem ansteckenden Infekt leidet (foto: candix/pixabay)

Zoonose nennt man von Mensch zu Tier und von Tier zu Mensch übertragbare Infektionserkrankungen. Laut Wikipedia sind 200 Krankheitserreger bekannt, die in der Lage sind, einen Wirt zu verlassen und in einer anderen Spezies aktiv zu werden. Das können Viren und Bakterien sein, aber auch Pilze, Protozoen, Helminthen, Prionen oder Arthropoden. Bekannte Zoonosen der letzten Jahre waren die Vogel- und die Schweinegrippe. Im normalen Alltag aber hören, sehen und bemerken wir die übertragbaren Erreger kaum.

Dennoch macht es Sinn, auf zu viel körperliche Nähe zu verzichten, wenn der Zwei- oder Vierbeiner möglicherweise infektiös ist. Bei Schnupfen ist küssen verboten – auch wenn es schwer fällt. Ansonsten reichen die normalen Hygienemaßnahmen aus. Was man nicht tun sollte: Sich im Internet über Zoonosen belesen. Da findet man Dinge die man nie wissen wollte, und schon passiert, was junge Eltern erleben, wenn sie das erste Kind erwarten und Zeitschriften zum Thema lesen: Es folgen Grusel, Panik, schlaflose Nächte.

Achtung, ansteckend!

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