Neues Gesetz kappt Therapiefreiheit

Heute habe ich ein dringendes Anliegen: Der Bundestag hat im Juli ein Tierarzneimittelgesetz beschlossen. Das musste aufgrund einer EU-Vorgabe geschehen – aber die Teutonen haben es mal wieder verschlimmbessert. Warum ich das berichte? Weil es nach diesem TAMG ab Ende Januar 2022 verboten sein wird, Haustiere mit apothekenpflichtigen (NICHT verschreibungspflichtigen) Arzneimitteln zu behandeln, die nicht explizit für die Anwendung am Tier zugelassen sind.

Dazu gehören:

  • so gut wie alle homöopathischen Globuli
  • sehr viele Kräuterheilmittel
  • Enzyme, ohne die viele Haustiere mit Bauchspeicheldrüseninsuffizienzen kein Futter verdauen können
  • viele homöopathische Komplexmittel
  • Blutegel, die bei Gelenkentzündungen und Rückenleiden für monatelange Schmerzfreiheit sorgen können
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Vitamine
  • Probiotika für die Darmflora
Bitte nimm an der Petition teil, um Einschränkungen im Zusammenleben mit deinem Tier zu verhindern (Bild: openpetition)

Was hat das für Auswirkungen auf dein Leben mit Tier? Wenn dein Hund sich leicht vertritt und humpelt und du hilfst ihm mit Arnika-Globuli, begehst du eine Ordnungswidrigkeit. Du musst dir diese vorher vom Tierarzt verordnen lassen. Fühlt sich deine nierenkranke Katze mit einem homöopathischen Komplexmittel seit Monaten besser, darfst du ihr dieses nur noch geben, nachdem der Tierarzt abgenickt hat. Ob Buscopan bei Bauchkrämpfen, ACC als Hustenlöser oder ein pflanzliches Beruhigungsmittel für das demente Tier – auch wenn es sich seit Jahren bewährt hat, muss es zukünftig in jedem Einzelfall genehmigt werden. Vom Tierarzt. „Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin in unserer Sprechstunde“.

Nein, ich als Tierheilpraktikerin darf das nicht genehmigen. Auch meine KollegInnen und ich dürfen mit Inkrafttreten dieses Gesetzes nur noch Arzneimittel anwenden und verordnen, die den Zusatz „ad us. vet.“ tragen, also für den Einsatz am Tier zugelassen sind. Ein Tierheilpraktiker-Berufsverband bereitet bereits eine Klage vor, weil das Gesetz in der vorliegenden Form die therapeutische Vielfalt einschränkt und für klassisch arbeitende Tier-Homöopathen einem Berufsverbot gleichkommt.

Um noch in letzter Sekunde das Gesetz vor der endgültigen Verabschiedung im Bundesrat zu verhindern, bitte ich dich dringend, diese Online-Petition zu unterschreiben.

Wie gesagt, es geht auch um mich und meine KollegInnen, um Tierheilpraktiker und andere Tiertherapeuten. Vor allem geht es aber um dein tägliches Zusammenleben mit deinen Haustieren. Es geht um die Freiheit der eigenen Entscheidung, mit welchen Mitteln du ihnen bei Alltagsproblemen helfen möchtest. Es geht langfristig auch ums Geld. Wenn für die rund 32 Millionen Katzen, Hunde und Kleinsäuger in Deutschland nur noch spezielle Vet-Arzneimittel erlaubt sind, werden die Hersteller die Preise anziehen, nicht nur, weil die Zulassungsverfahren Geld kosten. Und dass ein Tierarzt die Anwendung von Arnika-Globuli nicht kostenlos genehmigen wird, dürfte auch jedem klar sein.
Bitte unterschreibe jetzt diese Petition – es bleibt nur ganz wenig Zeit, eine Überarbeitung zu erreichen.

Nominiert für Buchpreis

Grund zur Freude: Mein neuestes Buch „Tierisch Kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ wurde nominiert für den SelfPublishing Buchpreis, Kategorie Sachbuch.

Der SelfPublishing-Buchpreis wird im Jahr 2021 erneut vom Selfpublisher-Verband e.V. ausgerichtet. Er wurde 2015 in Frankfurt gegründet und vertritt über 900 verlagsunabhängig veröffentlichende Autorinnen und Autoren.

Ob ich mit meinem Ratgeber die Runde der besten 3 Sachbücher erreiche, erfahre ich Anfang Oktober. Die finale Preisverleihung findet im Rahmen des Programms der Frankfurter Buchmesse am 23. Oktober 2021 statt. Bitte Daumen drücken!

 

 

 

Wasser – das Superfood…

…und das nicht nur zur Sommerzeit! Denn im täglichen Leben wird die Notwendigkeit des Trinkens von der Mehrzahl der Menschen unterschätzt. Für sein Haustier gibt so mancher viel Geld für gutes Futter aus, aber das Trinkverhalten wird völlig ignoriert. Dabei kann jedes Lebewesen über seinen Flüssigkeitshaushalt viel für seine Gesundheit tun.

Wasser ist Bestandteil jeder Körperzelle und somit Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel. Es hilft als Transportmittel, die Zellen mit Nährstoffen zu versorgen und Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Es hält das Blut flüssig und unterstützt so den Kreislauf und die Herzfunktion. Die inneren Organe, allen voran die Niere, sind von ausreichend Flüssigkeitszufuhr abhängig. Auch für die Regelung der Körpertemperatur wird Wasser benötigt: Der Mensch schwitzt es aus, bei Hund und Katze geht Feuchtigkeit durch Hecheln verloren. Wasser schützt den kompletten Körper vor Erkrankungen, von A wie Arthrose bis Z wie Zystitis (Blasenentzündung).

Ein Chihuahua trinkt aus einem großen Napf
Im Sommer darf’s ein bisschen mehr sein – trinkender Chihuahua (Foto: Thomas B., pixabay)

Vielen Tierhaltern ist nicht bekannt, wie hoch der Wasserbedarf seines vierbeinigen Lieblings ist. Es ist nicht schwer zu berechnen: Ein Hund braucht pro Kilo Körpergewicht täglich 20 bis 150 Milliliter Wasser. Wiegt Bello also 10 Kilo, liegt die optimale Trinkmenge zwischen 0,2 und 1,5 Liter. Warum die große Spanne? Die Menge ist abhängig von Bewegung und Aussentemperatur, vor allem aber von der Fütterung. Wird der Hund ausschließlich mit Trockenfutter (maximal 10 % Feuchtigkeit) ernährt, muss er den kompletten körpereigenen Flüssigkeitsbedarf durchs Trinken abdecken. Bekommt er dagegen Frisch- oder Nassfutter, wird durch die Lebensmittel schon ein Teil des Wasserbedarfs geliefert.

Auch bei Katzen ist die Art der Fütterung ausschlaggebend für den Trinkverhalten. Bekommt die Mietze ausschließlich Nassfutter, nimmt sie damit schon fast genügend Flüssigkeit auf. Bei einer Fütterung mit Pellets dagegen sollte sie täglich 80 bis 100 ml Wasser pro Kilo Körpergewicht zu sich nehmen.

Die Kontrolle der Trinkmenge kann einfach sein – wenn man nur ein Tier hat und dieses nur im Haus trinkt. Man misst morgens die Menge des Frischwassers in den Näpfen und am nächsten Morgen die Restmenge. Die Differenz gibt Auskunft über den Wasserkonsum des Haustieres. Bei mehreren Tieren ist es nicht ganz so leicht – und bei Freigängerkatzen fast unmöglich. Ob das Tier zu wenig getrunken hat, kann man zum Beispiel an den Schleimhäuten erkennen. Wenn diese trocken sind, der Speichel klebrig erscheint, kann das an einer zu geringen Wasseraufnahme liegen.

Und wenn das Tier ungern trinkt? Es gibt verschiedene Tricks, Wasser attraktiv zu machen:

  • Einen Schluck Sahne untermischen
  • Einen Schluck alkoholfreies Bier untermischen
  • Ein wenig Fleisch- oder Knochenbrühe untermischen
  • Einen Trinkbrunnen anbieten
  • Verschiedene Gefäße anbieten, manche Katzen trinken nur aus kleinen Schalen, manche Hunde lieben es, aus Gießkannen oder Eimern zu saufen
  • Wasser- und Futternapf räumlich getrennt stellen (besonders für Katzen wichtig)
  • Manche Tiere lieben es, direkt aus dem Wasserhahn zu trinken
  • Ins Nassfutter einen Extra-Schluck Wasser mischen
  • Abgestandenes Wasser anbieten

Trinken schützt die Gesundheit! Es ist sinnlos, den Körper mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln zu versorgen, wenn die Grundlage nicht stimmt. Viele Erkrankungen entstehen oder verstärken sich durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Wasser ist das wichtigste Superfood der Welt – und das nicht nur zur Sommerzeit.

Tierisch kalkuliert – mein neues Buch

Das Cover vom Buch „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“

Im Winter packte mich wieder die Schreiblust – und das kam dabei heraus: „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ ist diesmal weniger medizinisch, dafür enthält es jede Menge Tipps, um das Hunde-Budget zu schonen, ohne die Lebensqualität zu senken. Zusätzlich beleuchte ich das Thema Klimaschutz und Ökologischer Pfotenabdruck. Auch hierzu gibt es alltagstaugliche Ratschläge, wie sich mit wenig Aufwand die Folgen für die Umwelt durch die Hundehaltung mindern lassen. Denn diese Auswirkungen sind existent – und sie lassen sich verringern.

Aus dem Inhalt:

Anschaffung: Wie du mit einem Hund aus dubioser Herkunft Tierquälerei unterstützt und woran du seriöse Züchter und Tierschutzvereine erkennst.

Auswahl: Warum der falsche Welpe dich jährlich tausende Euro kosten kann und wie du das verhinderst.

Prophylaxe: Welche Ratschläge deinen Hund wirklich schützen und wann es nur um dein Bestes geht – dein Geld.

Gesundheit: Wie du ruinösen Tierarztrechnungen vorbeugst.

Fütterung: Was gesunde Ernährung wert ist, und warum sie kein Vermögen kosten muss.

Zubehör: Hol das Beste aus deinem Vierbeiner-Budget!

Steuern und Versicherungen: Was muss, was kann, und wo lässt sich sparen?

Training: Teurer Trainerverschleiß oder braver Hund für kleines Geld – du hast es in der Hand.

Freizeit: Zum Nulltarif – Kreative Ideen für Spiel, Spaß und Lebensfreude.

Dies und vieles mehr findet sich auf 218 Seiten, und zwar ebenso informativ wie unterhaltsam. „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ ist jetzt in allen Buchhandlungen unter der ISBN 978-3753446240 erhältlich und kostet 17,90 Euro. wer ein signiertes Exemplar bei mir direkt bestellen möchte, schicke mir bitte ein e-mail!

 

 

Bellas Baby

Bella ist Mutter geworden. Ihr Gesäuge ist gefüllt, sie verlässt kaum ihr Körbchen. Leise winselnd schleckt sie ihr Baby ab – einen Hausschuh.

Denn Bella hatte während ihrer Läufigkeit vor wenigen Wochen keinen Kontakt zu einem Rüden. Ihre gefühlte Mutterschaft ist einer ganz normalen Hormonentwicklung geschuldet. Scheinträchtigkeit nennt man diese Phase.

Hund mit Spielzeug
Spielzeug oder Ersatzwelpe? In der Phase der Scheinschwangerschaft eine wichtige Frage Bild: Corrie Miracle, Pixabay

Gerade jetzt, zu Beginn des Frühjahrs, sind viele Hündinnen läufig oder bereits im Stadium des Metöstrus, der Nachbrunst. Dann kommt es zu den Symptomen der Scheinschwangerschaft. Manche Hündinnen zeigen sich völlig unbeeinflusst, andere steigern sich beinahe hysterisch in ihre eingebildete Rolle als Mama hinein. Es kommt zu Milcheinschuss, vielleicht wächst sogar der Bauch. Die Hündinnen bauen Nester und wollen diese nur höchst ungern verlassen. Sie tragen Spielzeuge herum, verstecken und bemuttern sie. Manche reagieren sogar ihren Haltern gegenüber aggressiv bei der Verteidigung ihres „Wurfs“.

Die meisten Hündinnen zeigen aber keine oder nur leichte Symptome der Lactatio falsa. Der Name weist auf das Hormon Prolaktin hin, das am Ende einer Schwangerschaft für die Milchbildung und die Muttergefühle verantwortlich ist. Die Scheinträchtigkeit ist ein Relikt der Vorzeit und dient der Arterhaltung. Im Wolfsrudel bekommt nur die Leitwölfin Junge, obwohl alle weiblichen Tiere gleichzeitig läufig sind. Durch ihre Scheinmutterschaft können die rangniedrigen Wölfinnen bei der Aufzucht der Welpen helfen und sogar einspringen, wenn der echten Mama etwas zustößt.

Deswegen ist eine Scheinträchtigkeit nicht als Krankheit zu werten, es handelt sich hier um den ganz normalen hormonellen Zyklus. Für manche Hunde – und ihre Halter – kann diese Phase dennoch quälend sein. Von schulmedizinischer Seite wird dann ein Hormonpräparat, ein Prolaktinhemmer gegeben. Naturheilkundlich bekommt man die meisten Fälle mit einer homöopathischen Therapie unter Kontrolle. Der Halter ist währenddessen gefordert, das Verhalten der Hündin möglichst zu hemmen. Hilfreich ist Ablenkung durch viele Spaziergänge, durch Sport und Spiel. Im Haus sollten alle Spielzeuge und jeder denkbare Ersatzwelpe weggeräumt werden.

 

Kastration? Ja? Nein? Wann? Neue Studie

Verschiedene Hunde im Herbstlaub
Gerade bei der Haltung mehrerer Hunde ist die Kastration Thema. Zur Frage nach dem „Wann“ gibt es jetzt neue Informationen

Garantiert hohes Streitpotential unter Hundehaltern bietet das Thema der Kastration. Von „niemals“ über „bloß nicht zu früh“ bis „unbedingt und jederzeit“ reichen die Meinungen. Gestützt wird sich dabei auf Vorurteile, auf aktuelle oder schon überholte Fakten oder einfach auf das Bauchgefühl.

Grundsätzlich hat sich die allgemeine Ansicht stark geändert. Bis vor wenigen Jahren wurde völlig unkritisch kastriert. Wünschte der Hundehalter den Eingriff für sein Tier, stieß er nur bei wenigen Tierärzten auf Bedenken. Im Gegenteil, die meisten Veterinäre befürworteten und empfahlen vehement die Entfernung der Fortpflanzungsorgane, ergaben sich doch scheinbar dadurch nur Vorteile.

Heute, nach mehreren Jahrzehnten großzügigen Skalpelleinsatzes, dreht sich die Meinung. Das Versprechen, dass viele Verhaltensauffälligkeiten durch die Kastration eliminiert würden, ließ sich in vielen Fällen nicht einhalten. Im Gegenteil – kastrierte Rüden und Hündinnen zeigten einen Hang zu ganz neuen Psychoticks.

Und auch die körperliche Gesundheit erfuhr nicht nur positive Unterstützung. Schon vor einigen Jahren wiesen erste Studien darauf hin, dass bei kastrierten Hunden die Tendenz zu Gelenkerkrankungen deutlich anstieg. Andere Untersuchungen zeigten statistisch ein erhöhtes Krebsrisiko. Dabei hatte es doch immer geheißen, dass Hündinnen durch die Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken viel seltener an Mammatumoren litten? Und was ist mit der Inkontinenz? Sind wirklich so viele kastrierte Hündinnen im Alter „nicht ganz dicht“?

Tatsächlich wurde in früheren Studien meist nur „der gemeine Hund“ genannt. Einen Zusammenhang zwischen Rassen und Erkrankungsrisiko hatte bisher selten jemand untersucht. Dies wurde nun durch eine Auswertung der Patientenkartei des Veterinary Medical Teaching Hospital der University of California, Davis, nachgeholt. Man analysierte die Daten von hunderten von intakten und kastrierten Hündinnen und Rüden aus 35 verschiedenen, populären Rassen. Dabei richtete man das Augenmerk auf Gelenkerkrankungen, verschiedene Krebsarten und Harninkontinenz. Es ging nicht nur darum, ob Hunde verschiedener Rassen unterschiedliche Krankheitsdispositionen zeigen. Vor allem wollte man herausfinden, wie sehr das Alter beim Eingriff die Entstehung der Leiden begünstigt.

Als Ergebnis wurde diesen Sommer eine rassenspezifische Empfehlung zum Kastrationsalter der verschiedenen Hunderassen veröffentlicht. Man fand nämlich heraus, dass bei manchen Rassen eine Frühkastration die Gefahr von Gelenkschäden deutlich vergrößert. Bei anderen Rassen war das Alter des Eingriffs in Zusammenhang mit der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen zu finden.

Eine Schwachstelle der Auswertung war, dass nicht alle erfassten Patienten bis zum Lebensende beobachtet werden konnten. Dies hätte möglicherweise klarere Zahlen besonders im Hinblick auf altersbedingte Erkrankungen gebracht. Trotzdem ist das Ergebnis, eine Tabelle mit der Empfehlung zum günstigsten Kastrationsalter, eine große Hilfe bei der Frage, wann der Eingriff die wenigsten Risken nach sich zieht. Zur grundsätzlichen Überlegung, ob man sein Tier intakt lässt, bringen die Details der Studie ebenfalls eine Entscheidungshilfe. Sie finden diese hier im englischen Original.

Übrigens: Die Harninkontinenz – nicht nur der kastrierten Hündin – lässt sich in vielen Fällen durch eine homöopathische Behandlung kontrollieren. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir!

Live-Vorträge jetzt in Leck

UPDATE Der Vortrag am 6.11. fiel Corona-bedingt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt…

Nach meinem ersten Vortrag im März kam es zur Corona-Pause –  jetzt starten wir wieder durch. In drei Vorträgen erfahren Interessierte alles rund um den Seniorhund, ums Zusammenleben mit der Grauschnauze und was zu tun ist, damit der Vierbeiner gesund alt wird. Die Veranstaltungen sollten ursprünglich im Fachmarkt für Heimtierbedarf „Tierisch gut“ in Bredstedt stattfinden. Hier finden Tierhalter das komplette Sortiment an Futter und Zubehör für die Haustierhaltung – und eine kompetente Beratung.

Aus Platzgründen halten wir die kommenden Vorträge im Familienbildungszentrum Leck (Flensburger Str. 7). Es sind noch Restplätze frei, und zwar an den Freitagen 11.9. und 25.9. sowie 6.11.2020. Anmeldungen bitte direkt an mich (Tel. 04661-902332 oder Mail an info/ät/thp-nf.de) oder  direkt bei „Tierisch gut“ . Beginn ist jeweils um 19 Uhr – so habe ich anschließend auch reichlich Zeit für Ihre Fragen. Der Unkostenbeitrag liegt bei 12 Euro / Person inkl. Erfrischungen.

Fortbildung für Tiertherapeuten

Tierheilpraktiker und verwandte Berufe haben häufig mit Hunden mit Allergien zu tun. Um mit dieser komplizierten Thematik sicher umgehen zu können, braucht es ein fundiertes Wissen. In meiner achtwöchigen online-Fortbildung „Allergien bei Hunden in der Tierheilpraxis“ erfahren TherapeutInnen alles von A-Z. Weitere Infos hier

 

Doppelter Heilreiz

tierisch geheilt ist der Titel eines Fachmagazins für praktizierende Tierheilpraktiker. Ein Team aus erfahrenen Heilpraktikern, Tierheilpraktikern, Tiertrainern, Dozenten und Journalisten sowie Fachautoren gibt Einblick in alternative Behandlungmethoden und Techniken. In der aktuellen Ausgabe 02/2020 stelle ich meine Erfahrungen mit der Organo-Akupunktur vor. Hier wird mit einer Kombination aus Akupunktur und Organotherapie dem Organismus ein doppelter Heilreiz vermittelt, der noch verstärkt wird, weil die beiden kombinierten Therapieformen synergistisch wirken. In tierisch geheilt verdeutliche ich das anhand von verschiedenen Patientenfällen mit chronischen Atemwegserkrankungen.

 

Geriatrie ist Thema

Seniorhunde sind ein großes Thema in der Tiermedizin -die aktuelle Ausgabe von „Mein Tierheilpraktiker“ enthält sogar ein „Special: Geriatrie“. Dort erscheint auch mein Gastbeitrag mit dem Titel „TÜV für den Seniorhund – Vorsorge ist wichtig“. Vielen Hundebesitzern wird erst spät bewusst, dass ihr Tier nicht nur alt wird, sondern auch altersbedingte Erkrankungen entwickelt. Manche Tiere müssen lange leiden, weil ihre Halter glauben, sie sind „eben nicht mehr die Jüngsten“. Tatsächlich lassen sich die meisten Symptome und Krankheiten gut behandeln, lindern oder sogar heilen. Um rechtzeitigt böse Entwicklungen zu erkennen, ist ein regelmäßiger Check beim Tierheilpraktiker oder Tierarzt wichtig.

Sehr ausführlich erkläre ich die Thematik natürlich auch in meinem Buch „Tierisch Grau – So bleibt der Seniorhund gesund“. Erhältlich im Buchhandel (ISBN: 978-3750406070).