Neue Blog-Artikel

Neue Artikel zum Thema Tiergesundheit und Alternative Therapien veröffentliche ich hier:

https://online-tierheilpraktiker.de/blog/

Die Gesundheit von Hunden und Katzen mit Komplementärmedizin schützen und heilen – lesen Sie hier interessante Blogartikel von Ihrer  Tierheilpraktikerin

 

Kürzlich erschienen:

Rassetypisch? Hundetypisch!

„Wir wollten einen Hund, der sich gut mit den Kindern versteht“. „Die Hunde dieser Rasse sind so witzig“. „Ich brauche einen verlässlichen Wachhund.“ Viele Besitzer von Rassehunden geben an, ihr Tier aufgrund von genauen Verhaltens-Vorstellungen gekauft zu haben. Doch wenn ihr neues Familienmitglied dann tatsächlich einen „rassetypischen“ Charakter entwickelt, ist das eher Zufall. Denn das […] Weiterlesen

Grasfressen beim Hund – ist das normal?

„Er frisst wirklich viel Gras. Ist das normal?“ Diese Frage wird mir von sehr vielen Hundehaltern gestellt. Doch sie ist gar nicht so schwer zu beantworten. Tatsächlich ist es normal, dass ein Hund Gras frisst. Vor allem im Frühjahr lassen sich unsere Vierbeiner sehr gerne von den zarten, noch süßlichen Halmen verführen. Da stellen sich […] Weiterlesen

Die Trinkgelder aus dem Tierschutz-Dackel

Wie schon in den vergangenen Jahren teile ich die gesammelten Trinkgelder aus meiner Dackel-Spardose unter verschiedenen Tierschutzorganisationen auf. Insgesamt kamen 267,65 Euro zusammen!  Herzlichen Dank allen Spendern! Ich stocke auf 300 Euro auf, so dass je 100 Euro an diese Vereine gehen:

Tierschutz Niebüll und Umgebung e.V.
Kastrationen streunender Katzen, Pflege und Vermittlung von Fundtieren und ein kleines, liebevoll geführtes Tierheim – dafür finde ich jede Spende gut angelegt.
Mehr über die Arbeit ist hier zu erfahren

Ärzte gegen Tierversuche
„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich der Verein seit 1979 für eine tierversuchsfreie Medizin ein. Die Erfolge und die Ziele – hier lesen

Feliz Animal Andratx
Einer der aktivsten Tierschutzvereine Mallorcas rettet Jahr für Jahr eine große Zahl von Hunden, Katzen und anderen Tieren.
Hier stellt der Verein sich und seine Arbeit vor

Ich hoffe, ich kann auch im nächsten Jahr wieder einen dick gefütterten Keramik-Dackel leeren und und damit Organisationen unterstützen, die so viel Gutes tun.

Neu: Kräuter statt Tierarzt – Ratgeber Phytotherapie für Hunde und Katzen

Kräuter statt Tierarzt

Minerva Verlag, Mönchengladbach
Format 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9815634-6-7
228 Seiten mit Bildern, Klappenumschlag.
WER HEILT, HAT RECHT!

Gegen fast jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, weiß die erfahrene Tierheilpraktikerin Annette Dragun. Seit über zwei Jahrzehnten behandelt sie mit Erfolg Hunde, Katzen und Pferde. Heute blickt sie auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück. „Jeder, der sich etwas Mühe gibt, kann lernen, sein Tier selbst zu behandeln“, ist sie überzeugt. „Wir sollten mehr auf die Kraft der Natur vertrauen.“ Mit der Meinung ist sie nicht alleine. Die nachhaltige Medizin hat den Garten als Ort der Heilung wiederentdeckt. Die „grüne“ Apotheke lässt Beschwerden häufig ohne Nebenwirkungen ausheilen. Ganzheitlich. Und dann? Kehrt der Patient durch den Prozess der Krankheit stärker zurück, als er es vormals war.

Was Ihnen dieses Buch gibt:
• Sie lernen die besten Arzneipflanzen und Heilpilze kennen und haben immer ein schnelles, umfassendes Nachschlagewerk zur Hand.
• Sie erstellen eine Kräuterapotheke für den Hausgebrauch, mit der Sie Ihr Tier sanft und nachhaltig behandeln können.
• Bei leichten Gesundheitsstörungen helfen Sie Ihrem Haustier schnell mit den sanften Mitteln aus der Natur.
• Sie kochen Heiltees und Tinkturen und mischen Heilsalben.
• Extra: Vitalpilze / Mykotherapie
• Immer an Ihrer Seite: Annette Dragun, die ihr gesamtes Wissen über Heilmittel und ihre bewährten Rezepte mit Ihnen teilt.

Kräuter statt Tierarzt – jetzt bestellen

 

Interview zu Hunde-Kosten

Logo und Titel des Online-Magazins "Mein Herz bellt"
Das Online-Magazin „Mein Herz bellt“ bringt regelmäßig interessante Interviews und Blogbeiträge.

Wieviel kostet die Hundehaltung? Kann ich mir ein Haustier leisten? Nicht alles lässt sich vorab kalkulieren. „Mein Herz bellt – Das Magazin für den interessierten Hundefreund“ greift genau dieses Problem im Interview mit mir auf. Wir reden darüber, wie man sich vor unvorhergesehenen Kosten für die medizinische Versorgung des geliebten Vierbeiners schützen kann. Oder wie man sich darauf vorbereitet. Wir diskutieren, was man eigentlich braucht für sein Tier, warum wir manchmal Geld für Unsinniges ausgeben, aber auch, warum manchmal ein bisschen Luxus sein muss. Und wir besprechen, in welchen Fällen es die beste Entscheidung ist, auf ein eigenes Tier zu verzichten. Das Interview von und mit Anja Kiefer gibt es als Video und als Podcast.

 

Der große Knall – Webinar gegen Silvesterangst

Grafik Webinar gegen SilvesterangstEs knallt, es blitzt – dein Hund wird kleiner und kleiner, er zittert, er hechelt, er speichelt, er versucht zu fliehen… Du versuchst alles, ihn zu beruhigen, aber er bebt am ganzen Körper und reagiert nicht auf dich.

Wenn du in diesem Jahr nicht hilflos neben deinem panischen Hund sitzen willst, hilft dir das Webinar „Der große Knall“. Zusammen mit Hundetrainerin Luisa Carstensen zeige ich dir, wie du deinen Hund mit einfachen Mitteln in die Entspannung führst. Dabei unterstützen euch bewährte Mittel aus der Naturheilkunde.

Hier kannst du die Aufzeichnung kaufen.

 

Die Inhalte:

  • So bereitest du deinen Hund auf Silvester vor

  • Was ist Angst? Warum will ich meinen Hund davor schützen?

  • Entspannung auf Signal trainieren

  • Den Hund durch Signale in die Entspannung führen

  • Unterstützung durch die Naturheilkunde, wahlweise mit

    • Aromatherapie

    • Bachblüten

    • Phytotherapie

    • Akupressur

 

Neues Gesetz kappt Therapiefreiheit

Heute habe ich ein dringendes Anliegen: Der Bundestag hat im Juli ein Tierarzneimittelgesetz beschlossen. Das musste aufgrund einer EU-Vorgabe geschehen – aber die Teutonen haben es mal wieder verschlimmbessert. Warum ich das berichte? Weil es nach diesem TAMG ab Ende Januar 2022 verboten sein wird, Haustiere mit apothekenpflichtigen (NICHT verschreibungspflichtigen) Arzneimitteln zu behandeln, die nicht explizit für die Anwendung am Tier zugelassen sind.

Dazu gehören:

  • so gut wie alle homöopathischen Globuli
  • sehr viele Kräuterheilmittel
  • Enzyme, ohne die viele Haustiere mit Bauchspeicheldrüseninsuffizienzen kein Futter verdauen können
  • viele homöopathische Komplexmittel
  • Blutegel, die bei Gelenkentzündungen und Rückenleiden für monatelange Schmerzfreiheit sorgen können
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Vitamine
  • Probiotika für die Darmflora
Bitte nimm an der Petition teil, um Einschränkungen im Zusammenleben mit deinem Tier zu verhindern (Bild: openpetition)

Was hat das für Auswirkungen auf dein Leben mit Tier? Wenn dein Hund sich leicht vertritt und humpelt und du hilfst ihm mit Arnika-Globuli, begehst du eine Ordnungswidrigkeit. Du musst dir diese vorher vom Tierarzt verordnen lassen. Fühlt sich deine nierenkranke Katze mit einem homöopathischen Komplexmittel seit Monaten besser, darfst du ihr dieses nur noch geben, nachdem der Tierarzt abgenickt hat. Ob Buscopan bei Bauchkrämpfen, ACC als Hustenlöser oder ein pflanzliches Beruhigungsmittel für das demente Tier – auch wenn es sich seit Jahren bewährt hat, muss es zukünftig in jedem Einzelfall genehmigt werden. Vom Tierarzt. „Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin in unserer Sprechstunde“.

Nein, ich als Tierheilpraktikerin darf das nicht genehmigen. Auch meine KollegInnen und ich dürfen mit Inkrafttreten dieses Gesetzes nur noch Arzneimittel anwenden und verordnen, die den Zusatz „ad us. vet.“ tragen, also für den Einsatz am Tier zugelassen sind. Ein Tierheilpraktiker-Berufsverband bereitet bereits eine Klage vor, weil das Gesetz in der vorliegenden Form die therapeutische Vielfalt einschränkt und für klassisch arbeitende Tier-Homöopathen einem Berufsverbot gleichkommt.

Um noch in letzter Sekunde das Gesetz vor der endgültigen Verabschiedung im Bundesrat zu verhindern, bitte ich dich dringend, diese Online-Petition zu unterschreiben.

Wie gesagt, es geht auch um mich und meine KollegInnen, um Tierheilpraktiker und andere Tiertherapeuten. Vor allem geht es aber um dein tägliches Zusammenleben mit deinen Haustieren. Es geht um die Freiheit der eigenen Entscheidung, mit welchen Mitteln du ihnen bei Alltagsproblemen helfen möchtest. Es geht langfristig auch ums Geld. Wenn für die rund 32 Millionen Katzen, Hunde und Kleinsäuger in Deutschland nur noch spezielle Vet-Arzneimittel erlaubt sind, werden die Hersteller die Preise anziehen, nicht nur, weil die Zulassungsverfahren Geld kosten. Und dass ein Tierarzt die Anwendung von Arnika-Globuli nicht kostenlos genehmigen wird, dürfte auch jedem klar sein.
Bitte unterschreibe jetzt diese Petition – es bleibt nur ganz wenig Zeit, eine Überarbeitung zu erreichen.

Nominiert für Buchpreis

Grund zur Freude: Mein neuestes Buch „Tierisch Kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ wurde nominiert für den SelfPublishing Buchpreis, Kategorie Sachbuch.

Der SelfPublishing-Buchpreis wird im Jahr 2021 erneut vom Selfpublisher-Verband e.V. ausgerichtet. Er wurde 2015 in Frankfurt gegründet und vertritt über 900 verlagsunabhängig veröffentlichende Autorinnen und Autoren.

Ob ich mit meinem Ratgeber die Runde der besten 3 Sachbücher erreiche, erfahre ich Anfang Oktober. Die finale Preisverleihung findet im Rahmen des Programms der Frankfurter Buchmesse am 23. Oktober 2021 statt. Bitte Daumen drücken!

 

 

 

Tierisch kalkuliert – mein neues Buch

Das Cover vom Buch „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“

Im Winter packte mich wieder die Schreiblust – und das kam dabei heraus: „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ ist diesmal weniger medizinisch, dafür enthält es jede Menge Tipps, um das Hunde-Budget zu schonen, ohne die Lebensqualität zu senken. Zusätzlich beleuchte ich das Thema Klimaschutz und Ökologischer Pfotenabdruck. Auch hierzu gibt es alltagstaugliche Ratschläge, wie sich mit wenig Aufwand die Folgen für die Umwelt durch die Hundehaltung mindern lassen. Denn diese Auswirkungen sind existent – und sie lassen sich verringern.

Aus dem Inhalt:

Anschaffung: Wie du mit einem Hund aus dubioser Herkunft Tierquälerei unterstützt und woran du seriöse Züchter und Tierschutzvereine erkennst.

Auswahl: Warum der falsche Welpe dich jährlich tausende Euro kosten kann und wie du das verhinderst.

Prophylaxe: Welche Ratschläge deinen Hund wirklich schützen und wann es nur um dein Bestes geht – dein Geld.

Gesundheit: Wie du ruinösen Tierarztrechnungen vorbeugst.

Fütterung: Was gesunde Ernährung wert ist, und warum sie kein Vermögen kosten muss.

Zubehör: Hol das Beste aus deinem Vierbeiner-Budget!

Steuern und Versicherungen: Was muss, was kann, und wo lässt sich sparen?

Training: Teurer Trainerverschleiß oder braver Hund für kleines Geld – du hast es in der Hand.

Freizeit: Zum Nulltarif – Kreative Ideen für Spiel, Spaß und Lebensfreude.

Dies und vieles mehr findet sich auf 218 Seiten, und zwar ebenso informativ wie unterhaltsam. „Tierisch kalkuliert – Das Sparbuch für den Hundehalter“ ist jetzt in allen Buchhandlungen unter der ISBN 978-3753446240 erhältlich und kostet 17,90 Euro. wer ein signiertes Exemplar bei mir direkt bestellen möchte, schicke mir bitte ein e-mail!

 

 

Kastration? Ja? Nein? Wann? Neue Studie

Verschiedene Hunde im Herbstlaub
Gerade bei der Haltung mehrerer Hunde ist die Kastration Thema. Zur Frage nach dem „Wann“ gibt es jetzt neue Informationen

Garantiert hohes Streitpotential unter Hundehaltern bietet das Thema der Kastration. Von „niemals“ über „bloß nicht zu früh“ bis „unbedingt und jederzeit“ reichen die Meinungen. Gestützt wird sich dabei auf Vorurteile, auf aktuelle oder schon überholte Fakten oder einfach auf das Bauchgefühl.

Grundsätzlich hat sich die allgemeine Ansicht stark geändert. Bis vor wenigen Jahren wurde völlig unkritisch kastriert. Wünschte der Hundehalter den Eingriff für sein Tier, stieß er nur bei wenigen Tierärzten auf Bedenken. Im Gegenteil, die meisten Veterinäre befürworteten und empfahlen vehement die Entfernung der Fortpflanzungsorgane, ergaben sich doch scheinbar dadurch nur Vorteile.

Heute, nach mehreren Jahrzehnten großzügigen Skalpelleinsatzes, dreht sich die Meinung. Das Versprechen, dass viele Verhaltensauffälligkeiten durch die Kastration eliminiert würden, ließ sich in vielen Fällen nicht einhalten. Im Gegenteil – kastrierte Rüden und Hündinnen zeigten einen Hang zu ganz neuen Psychoticks.

Und auch die körperliche Gesundheit erfuhr nicht nur positive Unterstützung. Schon vor einigen Jahren wiesen erste Studien darauf hin, dass bei kastrierten Hunden die Tendenz zu Gelenkerkrankungen deutlich anstieg. Andere Untersuchungen zeigten statistisch ein erhöhtes Krebsrisiko. Dabei hatte es doch immer geheißen, dass Hündinnen durch die Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken viel seltener an Mammatumoren litten? Und was ist mit der Inkontinenz? Sind wirklich so viele kastrierte Hündinnen im Alter „nicht ganz dicht“?

Tatsächlich wurde in früheren Studien meist nur „der gemeine Hund“ genannt. Einen Zusammenhang zwischen Rassen und Erkrankungsrisiko hatte bisher selten jemand untersucht. Dies wurde nun durch eine Auswertung der Patientenkartei des Veterinary Medical Teaching Hospital der University of California, Davis, nachgeholt. Man analysierte die Daten von hunderten von intakten und kastrierten Hündinnen und Rüden aus 35 verschiedenen, populären Rassen. Dabei richtete man das Augenmerk auf Gelenkerkrankungen, verschiedene Krebsarten und Harninkontinenz. Es ging nicht nur darum, ob Hunde verschiedener Rassen unterschiedliche Krankheitsdispositionen zeigen. Vor allem wollte man herausfinden, wie sehr das Alter beim Eingriff die Entstehung der Leiden begünstigt.

Als Ergebnis wurde diesen Sommer eine rassenspezifische Empfehlung zum Kastrationsalter der verschiedenen Hunderassen veröffentlicht. Man fand nämlich heraus, dass bei manchen Rassen eine Frühkastration die Gefahr von Gelenkschäden deutlich vergrößert. Bei anderen Rassen war das Alter des Eingriffs in Zusammenhang mit der Entstehung bestimmter Krebserkrankungen zu finden.

Eine Schwachstelle der Auswertung war, dass nicht alle erfassten Patienten bis zum Lebensende beobachtet werden konnten. Dies hätte möglicherweise klarere Zahlen besonders im Hinblick auf altersbedingte Erkrankungen gebracht. Trotzdem ist das Ergebnis, eine Tabelle mit der Empfehlung zum günstigsten Kastrationsalter, eine große Hilfe bei der Frage, wann der Eingriff die wenigsten Risken nach sich zieht. Zur grundsätzlichen Überlegung, ob man sein Tier intakt lässt, bringen die Details der Studie ebenfalls eine Entscheidungshilfe. Sie finden diese hier im englischen Original.

Übrigens: Die Harninkontinenz – nicht nur der kastrierten Hündin – lässt sich in vielen Fällen durch eine homöopathische Behandlung kontrollieren. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir!